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Marco Dallago 1.Österreichischer Icecross Downhill Meister

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Der Grazer Marco Dallago gewinnt im Tiroler Waidring die 1.Österreichischen Meisterschaften im Icecross Downhill.
Marco Dallago ist 21 Jahre alt und nach 2 Titeln mit dem Graz 99ers Farmteam in der Super Junior League, gewinnt der Grazer die ersten Österreichischen Meisterschaften im Icecross Downhill. Im Finale schlägt er den Favoriten Sascha Stöffelmayer, der vor Kurzem in St.Paul/Minnesota den 36.Rang beim Red Bull Crashed Ice erringen konnte.   
Damit wäre der junge Steirer für das nächste Red Bull Crashed Ice in Valkenburg (NED) qualifiziert.In einem Interview erzählt er uns wie er zu dieser "irren" Sportart gekommen ist und wie man sich in der Startbox so fühlt...      

STEHV: Marco du bist der „1. Österreichische Icecross Downhill“ Meister. Herzliche Gratulation. Bitte erklär uns doch was ist Icecross Downhill?

Icecross Downhill ist eine relativ junge Sportart, die seit dem Debüt 2001 in Stockholm hunderttausende Fans in Städten wie Prag, Moskau, München, Helsinki oder Quebec in den Bann gezogen hat. Es basiert auf der einfachen Idee mit Eislaufschuhen bergab auf einem vorgegebenen Kurs, der Sprünge, Steilkurven und andere Hindernisse enthält, zu fahren. Und als wäre das noch nicht verrückt genug, macht man das während des Rennens auch noch zu Viert und muss versuchen als Erster das Ziel zu erreichen.
Es ist somit eine spannende Mischung aus Eislaufen und Skicross.  

STEHV: Wie hast du von „Crashed Ice“ erfahren und wie bist du zu dieser Sportart gekommen?

Meine erste Erinnerung an diesen Sport ist ein ca. 30 Sekunden langer Fernsehbeitrag, der in den Abendnachrichten lief. Es ging damals um eines der ersten Rennen, das 2004 in Minnesota stattfand. Ich habe das gesehen und mich haben die weiten Sprünge und abenteuerlichen Geschwindigkeiten, die diese „Wahnsinnigen“ auf dieser Eispiste hinunterfuhren, sofort beeindruckt. Dass ich jemals selbst als „Wahnsinniger“ auf so einer Strecke fahren würde, hätte ich mir zu dieser Zeit natürlich nicht gedacht.
Erst 2010, als Red Bull diesen Sport das erste Mal im Rahmen einer Weltmeisterschaft austrug, bin ich das zweite Mal darauf gestoßen. Ich und einige Eishockeykollegen haben Videos vom Rennen in München gesehen und wir waren begeistert davon. Ich weiß noch genau, wie ich mir damals gedacht habe: „Ein einziges Mal dort hinunter fahren, das wäre echt super.“ Daraufhin, habe ich mich zusammen mit zwei Teamkollegen für das erste Weltcuprennen 2011 in München qualifiziert.
Das Fahren auf einer richtigen Crashed Ice Strecke war ein unbeschreibliches Erlebnis und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. 

STEHV: In Österreich steht ja die einzige permanente Trainingsstrecke auf der du die Meisterschaft gewonnen hast. Ist das ein Vorteil für die Österreicher beim Red Bull Crashed Ice?

Zunächst muss ich dazu sagen, dass gerade ich persönlich sehr froh darüber bin, dass es diese Trainingsstrecke gibt. Ich wusste vor dem Rennen in München natürlich nicht, worauf ich mich da eigentlich einlasse und hatte dort die Möglichkeit ein bisschen zu probieren und mich heranzutasten. Das war schon sehr hilfreich.Da es sehr schwer ist für diesen Sport zu trainieren, ist es natürlich ideal, dass es diese Möglichkeit gibt. Auch wenn die Strecke in Waidring weit weniger schwierig ist als die, die man bei einem Weltcuprennen bewältigen muss, so sehe ich durchaus Vorteile.
Sich auf flachem Eis vorzubereiten ist schön und gut, doch das hat relativ wenig mit Sprüngen und Kurven bei 60 km/h zu tun. Dort hat man die Möglichkeit sich auf solche, nicht ganz alltägliche Dinge, einzustellen. Natürlich wird es speziell von Österreichern sehr oft genutzt. Doch wir haben diesen Vorteil nicht alleine.
Ich war bis jetzt dreimal dort und habe dabei einige Deutsche, ein paar Belgier, einen Holländer und sogar einen Japaner getroffen. Sogar das Team aus Groß Britannien wird nächste Woche ein Trainingslager dort machen.
Man merkt schon, dass diese, direkte Art dafür zu trainieren, sehr gern genutzt wird und deswegen bin ich davon überzeugt, dass es in ein paar Jahren überall auf der Welt solche Trainingsstrecken geben wird. Damit jeder diesen Vorteil nützen kann und der Sport ein weiteres Mal auf ein neues Level gebracht wird.

STEHV: Du warst ja bereits beim Red Bull Crashed Ice in München 2011 dabei. Was ist so faszinierend an dieser jungen Sportart?

Für mich beginnt die Faszination schon beim ganzen „Drumherum“. Was es sich Red Bull kosten lässt, um die Fahrer zufrieden zu stellen, übersteigt wahrscheinlich meine Vorstellungskraft. Es ist einfach perfekt. Vom Hotel inklusive Wellnessbereich über Physiotherapeuten, die man bei Bedarf nutzen kann, bis zu den legendären Aftershowpartys. Es fehlt einem wirklich an nichts. Es geht weiter mit der Strecke.
Man steht, wie in meinem Fall, am Start und kann es kaum fassen, dass man in ein paar Minuten diese unvorstellbar steile Startrampe hinunterfahren soll. Angst! Noch dazu stürzen vor mir vier Deutsche und werden direkt von dort wo sie liegen geblieben sind mit der Rettung abtransportiert. ANGST!!! Der nette Herr mit dem Headset winkt mich zu sich und sagt: „Du bist dran.“ UNVORSTELLBARE ANGST!!!!!
Doch ich fahre los, es funktioniert großartig und ich komme gesund im Ziel an. Es kommt ein wahnsinns Glücksgefühl auf und man möchte sofort wieder fahren. Spätestens da hat einen die Faszination dieses Sports gepackt. Doch das war noch nicht alles.
Der Gipfel des ganzen ist das Rennen selbst. Man steht im Startgate und sieht dabei auf 25.000 Zuschauer die den nächtlichen Münchner Olympiapark zu einem Hexenkessel verwandeln. Vor dir beginnt die beleuchtete Strecke und windet sich hinunter. Es ist eine großartige Kulisse. Dann hört man das Startkommando und wirft sich aus der Startbox, als würde es kein morgen geben. Ein unglaubliches Gefühl, dass man selbst erlebt haben muss.        

STEHV: Was sind deiner Meinung nach die Unterschiede zwischen der Trainingsstrecke in Waidring und den Tracks bei Red Bull Crashed Ice?

Unterschiede sind vor allem im Aufbau, Design und Länge der Strecke erkennbar. Während Crashed Ice Weltcupstrecken wie in einer Eishalle mit Kühlschläuchen gekühlt werden ist die Strecke in Waidring eine reine Natureisstrecke was ein etwas anderes Fahrgefühl ergibt. Weiters gibt es bei Weltcuprennen sehr oft aufwendige Gerüst- und Holzaufbauten um den Streckenverlauf zu verändern oder künstlich Sprünge oder Hindernisse zu erzeugen.
In Waidring nutzt man die Gegebenheiten, die es vor Ort gibt. Es werden die Steigungen und Bodenwellen, die der Hang zu bieten hat so gut wie möglich integriert. Außerdem sind die meisten Rennstrecken länger als die Trainingsstrecke in Tirol. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es so oder so sehr viel Spaß macht.        

STEHV: Du hast dich mit deinem Sieg in Waidring für das Crashed Ice in Valkenburg (NED) qualifiziert. Wirst du auch teilnehmen bzw. weißt du bereits wie es weiter gehen wird mit Crashed Ice und dir?

Ich war natürlich sehr glücklich dass ich die 1. Österreichischen Icecross Meisterhaften gewonnen habe. Jedoch habe ich schon als ich mich dafür angemeldet habe gewusst, dass ich, falls ich mich für Valkenburg qualifiziere, keine Zeit dafür haben werde. In der Eishockeymeisterschaft geht es zu diesem Zeitpunkt gerade in die entscheidende Phase des Grundurchgangs und ich werde meine Mannschaft dabei auf keinen Fall im Stich lassen.
Generell hat Eishockey in meinem Leben Priorität. Nichts desto trotz freue ich mich natürlich wenn ich einmal Zeit für Icecross Downhill finde … und wenn es nur auf einen Kurzbesuch im schönen Waidring ist.        

STEHV: Was sind deiner Meinung nach deine Stärken bzw. Schwächen beim Icecross Downhill?

Gerade nach dem letzten Wochenende würde ich den Start zu meinen Stärken zählen. Die Icecross Meisterschaft habe ich fast ausschließlich aufgrund des Vorsprungs, den ich mir am Start erarbeitet habe, gewonnen. Ansonsten tue ich mir schwer weitere Stärken oder Schwächen anzugeben, da ich was den tatsächlichen Rennbetrieb betrifft, ja noch nicht all zu viel Erfahrung habe.        

STEHV: Du hast im Finale Sascha Stöfelmayer geschlagen der beim ersten Spot in Minnesota 32.nach der Qualifikation war. Glaubst du dass du international vorne mitmischen könntest?

Das ist für mich schwierig zu beantworten. Wie schon erwähnt, habe ich erst ein Rennen bestritten, bei dem ich den 36. Rang belegt habe. Meiner Meinung nach hätte es damals aber auch besser laufen können. Ich sehe eine gute Chance regelmäßig unter die Top 32 zu fahren. Da Icecross Downhill ein sehr unberechenbarer Sport ist, könnte ich mir auch vorstellen, dass mit extrem viel Glück auch hier und da ein Top 16 Platz möglich ist, aber zu sagen, dass man in die Top 8 fahren kann, wäre schon sehr vermessen.
Außerdem ist das für mich auch nebensächlich. Was für mich bei solchen Events im Vordergrund steht ist der Spaß und das genießen dieser einzigartigen Atmosphäre die Red Bull mit seiner Unternehmensphilosophie entstehen lässt. Am Anfang war mein Motiv für eine Teilnahme wie schon gesagt, nur ein einziges Mal auf so einer Strecke hinunter zu fahren.
Was sich an meiner Motivation geändert hat ist ganz einfach die Anzahl. Heute möchte ich so oft wie möglich hinunterfahren. So oft wie möglich dieses Gefühl leben. Und je weiter man während eines Rennens kommt, desto öfter kann man das.  

STEHV: Was sind die Unterschiede zwischen Arttu Pihlainen, den Croxall Brüdern und dem Rest der Teilnehmer die doch sehr von diesen 3 dominiert werden?

Was die drei gemeinsam haben ist ganz einfach erklärt. Sie sind Ausnahmeathleten, die sich nicht auf ihrem Talent ausruhen sondern hart dafür arbeiten um besser zu werden. Jeder dieser drei war schon beim ersten Rennen sehr gut und alles was sie seither getan haben ist besser werden. Was nicht heißt, dass die anderen Fahrer die ständig ihren Rücken sehen faul und untalentiert wären. Um Crashed Ice Rennen gewinnen zu können muss man meiner Meinung nach koordinativ, eisläuferisch und körperlich in Topform sein.
Außerdem braucht man sehr viel Gefühl für die Unebenheiten und Hindernisse bei einer Strecke die man mit sehr hohen Geschwindigkeiten auf, man bedenke, Eislaufschuhen hinunterfährt. Das sind Eigenschaften von denen nicht jeder alle hat. Und von denen, die sie haben, sind die drei die Besten. 

STEHV: Was wünschst du dir für die Zukunft von Red Bull Crashed Ice?

Eine leicht beantwortete Frage. Ein Rennen in Österreich. Es gibt bei uns viele schöne und geeignete Orte dafür. Als Steirer denke ich dabei natürlich an ein Rennen in Graz. Der Schlossberg würde mit Sicherheit ein spektakuläres Rennen hergeben. Wir werden ja sehen was die Zukunft bringt.

Ein paar Eindrücke von der Strecke in Waidring:

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