Eliteliga: Kings siegen im Derby gegen Zeltweg

Kings Leoben 2016 2017

c STEHV/Helmut Huppmann

 

Mit einem eindrucksvollen 4:1 Sieg konnten die Kings die Zeltweger Löwen eindrucksvoll in die Schranken weisen. Frohnleiten feiert den zweiten Heimsieg in Folge und die Bulls überraschen gegen Kapfenberg.

 

 

Frohnleiten lässt Rattlesnakes keine Chance

Auf den sensationellen Heimsieg gegen Zeltweg folgte für die Panthers die 3:6 Niederlage gegen ATSE Graz. Nun empfing man vor heimischem Publikum die Rattlesnakes, gegen die man den zweiten Heimsieg in Folge einfahren wollte. Die Rattlesnakes liegen abgeschlagen mit mageren fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Snakes waren wie so oft stark ersatzgeschwächt. Frohnleiten startete mit viel Power in dieses Spiel und konnte bereits nach fünf Minuten die Führung bejubeln. In Überzahl traf Gilbert Lehmann im Zusammenspiel mit Marco Scheriau. Wenige Minuten danach konnte Marco Scheriau die Führung für die Panthers ausbauen. Doch die Gastgeber fühlten sich offenbar schon zu sicher, als Florian Weihs im Powerplay auf 1:2 verkürzen konnte. Dieser Gegentreffer rüttelte die Heimischen wach und so konnte Manuel Laritz erneut den Zwei-Tore-Vorsprung herstellen. Sowohl die Schussfrequenz als auch die Tonart waren seitens der Panthers weiterhin hoch. M. Laritz und Dominik Thamer sorgten für den komfortablen 4:1 Vorsprung nach dem ersten Abschnitt. Das zweite Drittel stand für Frohnleiten unter dem Motto "Ergebnis verwalten". So wurde das Tempo reduziert, was die Hausherren aber nicht an weiteren Treffern hinderte. Manuel Laritz konnte sich gut loslösen und markierte den mehr als angenehmen 5:1 Vorsprung für die Panthers. Die Snakes wurden zwar oft gefährlich, was sich auch anhand von drei Stangenschüssen belegen ließ. Darüber hinaus war Frohneliten-Keeper Andre Medak stets zur Stelle. Die Rattlesnakes wurden mit ihren zwei Linien mit Fortdauer des Spiels immer müder. Dennoch konnte man mit zwei Treffern ein Lebenszeichen von sich geben. Am Ende gewannen die Panthers aber klar mit 7:3.

 

Battle of Royal geht an Leoben

Das 0:9 gegen Kapfenberg tat Leoben richtig weh. Deshalb kam das Derby gegen Zeltweg als Chance zur Wiedergutmachung gerade recht. Denn mit den Lions hatte man schließlich auch noch eine offene Rechnung zu begleichen. Denn am Nationalfeiertag gewannen die Löwen bei den Kings mit 7:4. Die ersten Minuten waren offen. Wie es bei gleichstarken Teams üblich ist, ging es hin und her. Das Momentum war allerdings auf der Seite der Kings. Hannes Rohrer brachte die Scheibe aus wenigen Metern nach Zuspiel von Patrick Huppmann überlegt über die Linie. Vier Minuten später dann ein Kampf im Drittel der Zeltweger um die Scheibe. Die Scheibe fand den Weg zu Peter Mateicka, der wiederum seine ganze Klasse ausspielte und blitzartig zum 2:0 für die Kings abzog. Zeltweg wurde stärker und drängte auf den Anschlusstreffer. Das Spiel verlagerte sich in das Drittel von Leoben, die sich auf das Kontern verlagerten. Der Einsatz der Löwen wurde in der 19. Minute belohnt, als Robert Koller nach einem schön herausgespielten Angriff im Powerplay verkürzen konnte. Im zweiten Abschnitt hatten die Heimischen erneut mehr vom Spiel. Leoben hingegen spielte seine ganze Routine aus und verteidigte geschickt. Die Lions erspielten sich Chance um Chance. Der Favorit scheiterte allerdings an der Chancenauswertung. So profitierte Patrick Huppmann  von einem Forecheck von Alban Schuller. Sein Schuss konnte Andreas Brenkusch zunächst abwehren. Wieder übernahm Huppmann die Scheibe, ließ zwei Verteidiger inklusive A. Brenkusch alt aussehen und setzte die Scheibe zum 33:1 in die Maschen. Zeltweg ging volles Risiko und nahm den Torhüter vom Eis. Hannes Rohrer verwandelte daraufhin zum 4:1 Sieg der Kings über die Zeltweger.

 

Bulls trotzen Kapfenberg einen Punkt ab

Knapper als vieler erwartet haben verlief das Spiel zwischen den Bulls Weiz und Kapfenberg. Die Weizer gingen als krasser Außenseiter in dieses Spiel, obwohl man zuletzt mit einem 6:2 Sieg über die Rattlesnakes wieder ein Zeichen setzten konnte. Kapfenberg hingegen kämpfte um die weiße Weste, die man auch gegen die Bulls beibehalten wollte. Von Beginn an gingen beide Mannschaften ein hohes Tempo. Zunächst hatten die Gäste aus Kapfenberg die besseren Torchancen. Richtig gefährlich wurde es in der 11. Minute. Markus Stritzl brachte Kapfenberg nach einem schönen Zusammenspiel mit Lukas Winkler und Kristian Kravanja in Führung. Im zweiten Abschnitt führte eine Überzahlsituation der Kapfenberger auch zum nächsten Treffer. Die Bulls dachten jedoch sichtlich nicht daran aufzugeben und kamen durch einen verdeckten Schuss von Matthias Kirchsteiger zum Anschlusstor. Der KSV hat das beste Powerplay in der Liga, was sie auch in der 32. Minute erneut unter Beweis stellen konnten. Adrian Stühlinger erhöhte auf 3:1 für die Kängurus. Fünf Minuten später waren die Bulls erneut in Unterzahl, konnten aber diesmal mit einem Shorthander von Markus Hasenhüttl erneut zurück. Das Schlussdrittel bot reichtlich Spannung und Dramatik. Beide Teams erarbeiteten sich Chance um Chance. In der 57. Minute war es erneut M. Hasenhüttl, der die Scheibe im Powerplay direkt unter die Querlatte versenken konnte. Mit dem Ergebnis ging es in die Overtime, die jedoch auch keine Entscheidung brachte. Im Shootout holten sich die Kapfenberger schließlich den Extrapunkt.

 

 

 

Die Ergebnisse im Überblick:

 

EC Panthers Frohnleiten : EC Rattlesnakes 7:3 (4:1|1:0|2:2)

Tore: 1:0 Lehmann G. (5./PP1) ; 2:0 Scheriau M. (11.) ; 2:1 Weihs F. (14./PP1) ; 3:1 Laritz M. (15.) ; 4:1 Thamer D. (19.) ; 5:1 Laritz M. (24.) ; 5:2 Schmidhofer A. (56.) ; 6:2 Konecny L. (56.) ; 7:2 Hanschel P. (58./PP1) ; 7:3 Schröttner T. (59./PP1)

 

EV Zeltweg Murtal Lions : LE Kings Leoben 1:4 (1:2|0:0|0:2)

Tore: 0:1 Rohrer H. (4.) ; 0:2 Mateicka P. (8.) ; 1:2 Koller R. (19./PP1) ; 1:3 Huppmann P. (45.) ; 1:4 Rohrer H. (59.)

 

EC Bulls Weiz : Kapfenberg 3:4 n.P. (0:1|2:2|1:0|0:0)

Tore: 0:1 Stritzl M. (11.) ; 0:2 Schmied L. (23./PP1) ; 1:2 Kirchsteiger M. (25.) ; 1:3 Stühlinger A. (32./PP1) ; 2:3 Hasenhütl M. (37./SH1) ; 3:3 Hasenhütl M. (57./PP1) ; 3:4 Placek K. (65./PS)

 

 

 

 

 

Für den STEHV,

 

Dominik Hana