Geschichte

Der Steirische Eishockeyverband ist Mitglied des Österreichischen Eishockeyverbandes, wurde am 1. Dezember 1955 gegründet und mit Bescheid vom 26. Jänner 1956 in das Vereinsregister eingetragen.

Der Eishockeysport hat in der Steiermark Tradition.

Das erste Spiel auf steirischem Boden wurde bereits im Jahr 1904 durchgeführt. Im Rahmen der "Nordischen Spiele" in Mürzzuschlag fand ein Demonstrationsspiel zwischen Mannschaften aus Wien und Prag statt. Nach der Gründung des Österreichischen Eishockeyverbandes im Jahr 1912 folgte in der Steiermark im Jahr 1925 die Gründung des ersten Eissportvereines in Graz. 1929 wurde erstmals in Österreich eine Provinzmeisterschaft für das Bundesland Steiermark ausgeschrieben. Während des 2. Weltkrieges gab es in der Steiermark keinen Eishockeysport. In den Nachkriegsjahren wurde der Eishockeysport sofort wieder aufgebaut. Pioniere waren der SV Leoben, TVN Mürzzuschlag, GSV, es folgten in den darauffolgenden Jahren der ATSE Graz, SV Kapfenberg, ATUS Graz, GAK, UEV Mariazell, SC Bruck, WSV Eisenerz, Frohnleiten und ÖAM Zeltweg. Gespielt wurde ausschließlich auf Natureis, im Jahr 1963 wurde in Graz die erste Kunsteisbahn eröffnet. Graz entwickelte sich dadurch zur Hochburg im Eishockey. Vereine, die an Natureis gebunden waren, verloren den Anschluss. In den Jahren 1968 wurden in Kapfenberg und Bruck, im Jahr 1969 in Leoben weitere Kunsteisbahnen in Betriebgenommen. Ab dem Jahr 1973/74 fanden Meisterschaftsspiele ausschließlich nur noch auf Kunsteisbahnen statt, viele Mannschaften stellten daher ihren Spielbetrieb aus sportlichen Gründen ein.

Der größte Erfolg einer steirischen Mannschaft war in den Jahren 1975 und 1978 der österreichische Meistertitel für den ATSE Graz. Weitere Kunsteisbahnen wurden in Zeltweg und Weiz eröffnet, neue Vereine wurden gegründet und Meisterschaften wurden in der Landes-, Regional- und Nationalliga gespielt. Der STEHV konzentriert sich auf die Nachwuchsförderung, es werden Nachwuchsmeisterschaften eingeführt, Turniere veranstaltet und Sommereishockeyschulen abgehalten. Die Ausbildung der Übungsleiter, Lehrwarte und Trainer wird in Zusammenarbeit mit der BAFL Graz und dem ÖEHV forciert. Die in den Vereinen geleistete positive Nachwuchsarbeit zeigt sich den guten Ergebnissen in den österreichischen Meisterschaften. Weiters hat sich die Bildung der verschiedenen Hobbyligen in Leoben, Bruck, Kapfenberg, Zeltweg, Weiz und Graz wiederum positiv für das gesamte Eishockeygeschehen in der Steiermark ausgewirkt und die Breitenwirkung gefördert. Zum heutigen Zeitpunkt gibt es rund 100 Hobbyvereine im Verbandsbereich. In der Eishockey - Saison 2000/2001 wird erstmals wieder eine Steirische Landesligameisterschaft ausgetragen.

Im Jahr 1999 wurde zwischen dem Österr.Rollsport & Inline-Skate Verband (ÖRSV) und dem Österr.Eishockeyverband (ÖEHV) hinsichtlich der Inlinehockeykompetenz in Österreich eine Einigung erzielt. Es wurde vereinbart, dass der ÖEHV die Dachorganisation für alle Bereiche der Sportart „Inlinehockey“ ist und daher diese Sportart sowohl national als auch international vertritt und repräsentiert.

Seit diesem Zeitpunkt werden auch in der Steiermark wieder jährliche Meisterschaften durchgeführt.

Im Jahr 1999 wurde ein Inlinehockey Weltmeisterschafts-Qualifikationsturnier mit den Nationen Italien, Jugoslawien, Ungarn und Österreich in Kapfenberg veranstaltet. Im Jahr darauf wurde in Kapfenberg ein Qualifikationsturnier zur österreichischen Meisterschaft und auch das Finalturnier abgewickelt. Der STEHV hat im Jahr 2001 ebenfalls die Durchführung des Finalturnieres der Österr. Inlinehockeymeisterschaft übernommen, der Austragungsort war Zeltweg. Im Eishockeybereich ist der Aufwärtstrend weitergegangen. Ein Großteil der Hobbymannschaften wurde Mitglied beim Steirischen Eishockeyverband und so entstand aus den verschiedensten Ligen die Landesliga Ost in Weiz, die Landesliga Nord in Bruck a.d. Mur und die Landesliga Nord-Ost in Langenwang. Über der Landesliga wurde die Eliteliga installiert. Eliteliga deshalb, da hier die etwas besseren Mannschaften spielen sollten und damit war auch eine Möglichkeit für Farmteams und Spielgemeinschaften gegeben. Im gleichen Zeitraum wurde auch im Nachwuchsbereich eifrig gearbeitet. Es wurden Sichtungstrainingseinheiten durchgeführt, es wurden Spiele abgehalten und so entstanden die Auswahlmannschaften in der Altersklasse U 12, U 14 und U 16 die auch in weitere Folge an Turnieren im Ausland teilgenommen haben. Seit dem Jahr 2002 wird auch ein Sommer-Eishockey-Camp des STEHV durchgeführt Die Ausbildungsschiene wurde weitergeführt, es wurden bisher ca. 130 Übungsleiter und rd. 80 Lehrwarte in den letzten Jahren ausgebildet, wobei die Teilnehmer aus ganz Österreich gekommen sind.

Am 1.Dezember 2005 begeht der Steirische Eishockeyverband sein 50 jähriges Jubiläum, bis dahin gibt es noch einiges an Arbeit um die gesteckten Ziele zu erreichen.